Heute habe ich drei Stempelstellen direkt angefahren und dann noch drei Stempel während einer 11-Kilometer-Wanderung erlaufen.
Zuerst ging es zur Burgruine Grillenberg (Nr. ). Vom angegebenen Parkplatz am Waldbad Grillenberg aus ging es zuerst am Schloßteich vorbei und dann mit über 20%igem Anstieg steil in den Wald hinauf. Ich hatte so das Gefühl, dass hier schon länger niemand mehr lang gelaufen ist. Nach gut 800 Metern habe ich die Burgruine dann schwitzend erreicht. Hier war tatsächlich von der ehemaligen Burg noch ein bisschen etwas zu entdecken und auch ein schöner Ausblick auf den Ort wurde geboten.
Quelle: Komoot
Ist das der richtige Weg???
Dann stand die Wippertalsperre (Nr. ) auf dem Plan. Ich muss schon sagen, die Anfahrt fand ich schon recht abenteuerlich. Vom Parkplatz an der Staumauer bin ich rechts rum gelaufen, weil hier der kürzere Weg zur Stempelstelle ist. Ein schöner Weg zum Laufen, der immer wieder Blicke zurück zur Staumauer und auf den Stausee zulässt. Leider hatte ich heute nicht die Zeit einmal ganz zum zu Laufen, beim nächsten Mal. 🙂 Zum Schluss machte ich noch einen kleinen Abstecher über die Staumauer, bevor ich zum Auto zurück gegangen bin.
Quelle: Komoot
Hier ging es hoch, ein etwas „versteckter“ Weg
Der letzte „Einzelstempel des Tages“ wurde dann die Stahlquelle (Nr. ). Hier kann man gut auf dem Parkplatz Menschentrappe auf der Straße zwischen Dankerode und Neudorf parken. Von dort aus geht ein recht gemütlicher Weg etwas bergauf direkt zur Stahlquelle.
Quelle: Komoot
Zum Schluss startete ich dann meine längere Wanderung ab der Grube Glasebach. Hier gönnte ich mir im dazugehörigen Imbiss erst noch einen kleinen Snack, bevor ich mich dann auf die geplante Wanderung machte:
Start: Straßberg – Parkplatz Grube Glasebach
Nr. „Schaubergwerk Glasebach“
Nr. „Hellergrund“ (leider kein Foto von der Stempelstelle gemacht)
Nr. „Uhlenköpfe Hänichen“
11,0 Kilometer
140 Höhenmeter
150 Höhenmeter
Quelle: Komoot
Die Tour hat mir richtig gut gefallen und mir mal wieder gezeigt, was für schöne Ecken der Harz hat. Vor allem auch die, die gerade im Wandel sind gefallen mir besonders gut. Vielen bunte Blumen und ein üppiges, saftiges Grün säumen die Weitsichten, die teilweise früher nicht möglich gewesen sind.
Geht hier ein Weg entlang?!?
Eine Besonderheit der Tour ist wahrscheinlich der lange Weg zurück entlang der Strecke der Selketalbahn. Am Bahnhof in Straßberg hatte ich kurz das Glück eine Bahn bei der Abfahrt zu beobachten.
Zurück zur Grube Glasebach läuft man dann noch an zwei älteren Häusern und einer Kirche vorbei, die durch Bauzäune abgesperrt sind. Wenn ich richtig recherchiert habe, sind das Filmkulissen für das Historiendrama „Rose“, welches bereits im Mai hier gedreht wurde. Im November sollen die Dreharbeiten hierzu wohl weiter gehen. (Kleines Update während des Schreibens dieses Berichts am 16.02.2026: Der Film Rose ist gerade auf der Berlinale gelaufen und soll wohl am 30. April 2026 in die deutschen Kinos kommen.)
Zurück an der Grube Glasebach, die mittlerweile geschlossen hat.
Den Link zu Tour gibt es auf Komoot bei draussen_happy: