Harzer Wandernadel

Harzer Wandernadel (Stempel 90, 164, 165, 167 + Sonderstempel 9902 Zweiländereiche) – Der zweite Wandertag – 4. Oktober 2023

Am 4. Oktober 2023 habe ich gleich meine zweite Wanderung für die Harzer Wandernadel gemacht. Von meiner Unterkunft in Zorge ging es direkt los.

  • Start/Ziel: Zorge – B & B Vor lauter Bäumen
  • Wegepunkte:
    • HWN 165 „Wendel-Eiche“
    • HWN 90 „Roter Schuss“
    • HWN Sonderstempel “ Zweiländereiche“
    • HWN 164 „Schwiegermutter“
  • Strecke: ca. 12,9 km
  • Höhenmeter: 440 m ⇑, 440 m ⇓
Quelle: Komoot

Das B & B Vor lauter Bäumen liegt am Ende einer Sackgasse. Ich habe den Parkplatz überquert und bin dann über eine kleine Brück über den Kunzenbach gegangen. Dann bin ich links die Straße entlang in Richtung Schwimmbad und Wohnmobilstellplätze gegangen. Gegenüber der Wohnmobilstellplätze befindet sich eine Infotafel zum Wandergebiet und hier geht dann auch der Wanderweg in den Wald. Die Wanderung beginnt hier gleich stetig mit einem Anstieg. Nach zwei Kilometern auf geschotterten Waldwegen bin ich an die Schutzhütte Planwiese angekommen, links zur Schutzhütte abgebogen und dann hinter der Schutzhütte einen schmalen Waldweg weiter gegangen. Dieser führte mich dann wieder auf einen breiten befestigten Weg entlang des Elsbachs.

Los geht es… mit stetigem Anstieg 😉
Die Schutzhütte Planwiese… dahinter führt ein schmaler Waldweg lang

Nach insgesamt ca. 3,2 Kilometern musste ich dann rechst abbiegen, um dann gleich links einen kleinen, kaum erkennbaren Trampelpfad den Berg steil hoch „zu schnaufen“. Oben angekommen hatte ich schon mal 230 Höhenmeter geschafft und es kreuzte der Grenzweg. Der Grenzweg ist ein ca. 91 Kilometer langer Wanderweg entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Diesen bin ich dann rechts herum weiter gegangen. Die erste Aussicht in Richtung Thüringen, die ich von dort oben genießen konnte war der beim „Sülzhaynblick“. Leider war das Wetter nicht ganz so optimal für schönen Fotos, aber das können wir ja bekanntlich nicht ändern 😉

Oben am Grenzweg angekommen
Ein schmaler Weg führt auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze entlang
Der Ausblick am Sülzhaynblick
Relikte einer zum Glück vergangenen Zeit

Bei der „Schwangeren Jungfer“ musste ich mich dann links halten und es ging noch einmal steil den Berg hoch **nochmal schnauf** Danach waren es dann aber nur noch ca. 200 Meter zur ersten Stempelstelle der „Wendel-Eiche“.

An der „Schwangeren Jungfer“ links halten…
… und dann hier hoch „kraxeln“ 😉
Angekommen an der Wendel-Eiche
Diese Traubeneiche war schon immer ein Grenzpunkt, in ihrer Krohne gab es mal eine Aussichtsplattform

Ich brauche zwei Stempel, einmal für die Zorger und ein mal für die Harzer Wandernadel

Von der Schutzhütte bei der Wendel-Eiche ging es für mich direkt weiter, zuerst über den breiten Kolonnenweg (mit Blick hinunter ins Tal von Ellrich – Thüringen) und kleinere Waldwege zur zweiten Stempelstelle beim Aussichtspunkt „Roter Schuss“.

Der breite Kolonnenweg mit Blick nach Ellrich (Thüringen)
Die Schutzhütte am Aussichtspunkt „Roter Schuss“ mit Stempelkasten
Stempel mit Aussicht 😉
Die Aussicht vom „Roten Schuss“
🙂

Schaut man vom Aussichtspunkt „Roter Schuss“ ins Tal geht links ein schmaler Waldweg bergab, hier ging meine Stempeljagd weiter. Nach einem breiteren, befestigten Waldweg folgt wieder ein sehr schmaler, naturbelassener Weg. Dieser ist am Ende sehr steil und ich musste mich sehr konzentrieren bei dem feuchten Boden nicht auszurutschen. Aber irgendwann war die Sonderstempelstelle Zweiländereiche erreicht. Hier steht tatsächlich eine Eiche mit zwei Stämmen. Ein Stamm auf dem Gelände der ehemaligen DDR und einer auf der Seite der BRD. Eine schöne Stelle für einen Sonderstempel.

Der Weg wurde immer schmaler…
… und am Ende auch seht steil (sieht auf dem Foto leider nicht so steil aus, wie er war ;-))
Angekommen an der Zweiländereiche
Eine Eiche, zwei Stämme, zwei Länder 🙂
Und er nächste Stempel

Dann ging es wieder ein Stück auf dem schmalen Grenzweg entlang, aber die letzte Stempelstelle war nur noch einen Kilometer entfernt. Als ich wieder auf einem breiten, befestigten Weg stoße, musste ich mich nur etwas rechts halten um zur Schutzhütte „Stiefmutter“ zu kommen. Hier hatte ich eine tolle Aussicht auf die Hundertmorgenwiese und meinen letzten Stempel dieser Wanderung geschafft.

Weiter geht es von der Zweiländereiche auf dem Grenzweg
Die Schutzhütte „Stiefmutter“…
… mit einer tollen Aussicht auf die Hundertmorgenwiese…
… und Stempelstelle 🙂

Von hier aus ging es dann noch etwas mehr als vier Kilometer zurück zum Ausgangspunkt… zum Glück hauptsächlich bergab.

Zurück nach Zorge geht es auf gut ausgebauten Wegen
Auf dem „Langen Weg“…
… oberhalb von Zorge

Und weil der Tag noch nicht zu Ende war, habe ich mich noch ins Auto gesetzt und bin in Richtung Walkenried gefahren. Ich habe mir einen Parkplatz kurz hinter dem Kloster gesucht und bin von dort aus zum Hexentanzplatz (Ellricher Blick) gelaufen. Auch noch eine schönen Tour.

  • Start/Ziel: Walkenried – Parkplatz in der Kupferbergstraße kurz hinter der Brücke über die Wieda
  • Wegepunkte:
    • HWN 167 „Hexentanzplatz (Ellricher Blick)“
  • Strecke: ca. 3,74 km
  • Höhenmeter: 80 m ⇑, 80 m ⇓
  • Quelle: Komoot
Los geht die Tour im schönsten Nachmittagssonnenlicht 🙂
Blick von oben auf den Itelteich
Unter dem Wanderweg führt ein Eisenbahntunnel entlang
Blick auf Ellrich 🙂
Der letzte Stempel für heute 🙂

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Ergebnis des Tages: Vier Stempel für die Harzer Wandernadel und einen Sonderstempel

Ergebnis aller Wanderungen für die Harzer Wandernadel zusammen:

  • 6 Stempel für die Harzer Wandernadel
  • 1 Sonderstempel
  • 22,18 Kilometer
  • Strecke: ca. 22,18 km
  • Höhenmeter: 580 m ⇑, 580 m ⇓